Bunte Liste Stadt Zug

11.1.400

«Wir glauben nicht an verkappte Utopien ferner Weltverbesserer und wollen eine realitätsbezogene Politik. » So lautet die Selbstdarstellung einer Partei, welche sich weder links noch rechts einordnen lassen liess und eine «sachbezogene» Politik praktizieren wollte. Obwohl ihre Politik ähnlich wie andere (linke) Gruppierungen Mensch und Umwelt ins Zentrum stellten, wehrte sich dieser lockere Zusammenschluss, welcher 1986 das erste Mal bei den städtischen und kantonalen Wahlen antritt, gegen eine «Schubladisierung». Das kam bei der Stadtzuger Bevölkerung an: So war die Bunte Liste zu Spitzenzeiten mit 3 Stadträt*innen und 1 Kantonsrat in den Parlamenten vertreten.

1991 erhielt die Partei den Beobachterstatus bei der Grünen Partei Schweiz, hatte jedoch im gleichen Jahr auch das erste Mal mit Mitgliederproblemen zu kämpfen. Fortan verkleinerte sich die Mitgliederliste bis hin zur Konsequenz, dass die Liste 1998 nicht mehr zu den Wahlen antrat und von der politischen Landschaft verschwand. Das Dossier enthält einerseits die Jahresberichte, Mitgliederschreiben und Flyer der Partei, andererseits auch Presseberichte und Leser*innenbriefe.

 

Schlagwörter

  • Bruibachbrücke
  • Chaibenturm (Haltung Bunte)
  • Gattiker, Werner
  • Parkplatz-Initiative der Bunten

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