Referendum gegen die Fristenlösung

61.3.310

Nach einem 30-jährigen Kampf von Frauenrechtlerinnen verabschiedete das Parlament im März 2001 eine Gesetzesänderung gemäss derer Abtreibungen bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei sind. Konservativ-christliche Kreise, angeführt von einer extrem gespaltenen CVP ergriffen das Referendum welches am 2. Juni 2002 mit 72.2% abgelehnt wurde.

Nach jahrelanger emotionaler Debatte, wurde der Abstimmungskampf vor allem von den Befürwortern der Fristenlösung bewusst sachlich und pragmatisch geführt, was schlussendlich zum Erfolg führte. Das Dossier enthält vor allem Lesebriefe, Hintergrundartikel und Pressemitteilungen sowie umfangreiches Wahlkampfmaterial der Fristenregelung-Befürworter und Gegner.

Schlagwörter

  • Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Schwangerschaftsabbruch) (Abst. 2. 6. 2002)
  • Referendum gegen die Fristenlösung (CVP)
  • Referendum Nein zur Fristenlösung! Töten als Lösung? (SHMK)
  • SHMK Schweiz. Hilfe für Mutter und Kind

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