Jugendgewalt. Jugendkriminalität CH

63.3.112

Die Medienartikel in diesem Dossier zeigen auf, wie im Laufe der Jahre die Ursachen für Jugendgewalt und -kriminalität unterschiedlich diskutiert wurden: Während man in den 60er- und 70er-Jahren vor allem zerrüttete Familienverhältnisse als Grund ansah, wurde man sich in den 80er-Jahren anderer Faktoren bewusst. Gewalt wurde immer mehr im gesamtgesellschaftlichen Kontext gesehenen; der Begriff der «Leistungsgesellschaft» tauchte auf.
Auch die Strafformen änderten sich: weg von repressiven Haftstrafen, hin zu pädagogisch durchdachten Verbüssungsformen. Parallel wurde aktivere Prävention betrieben.

Andere Themen hingegen werden mit grosser Konstanz diskutiert. So wird zum Beispiel die Meinung, Immigranten hätten eine höhere Kriminalitätsrate als Schweizer Jugendliche, immer wieder ins Feld geführt.

Die Medienartikel zeigen auch, dass Jugendgewalt lange als reines «Bubenproblem» angesehen wurde, während heute genderspezifische Sozialarbeit betrieben wird.

Das Dossier enthält eine enorme Spannweite an Zeitungsartikeln und Meinungen, mit denen sich Diskussionen und Lösungsansätze detailliert verfolgen lassen. Allgemein ist die Medienpräsenz des Themas aber schwankend, und gewisse Einzelereignisse wie ein Anstieg brutaler Gewaltdelikte wie im Jahr 2007 beschäftigen die Medien lange.

Schlagwörter

  • Gewalt in der Schule CH
  • Schule und Gewalt CH

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